Zwei Säulen, ein Ziel: Bessere Diagnostik durch Society und Akademie

Mit der SCS Society und der SCS Akademie hat die Sophisticated Computertomographic Solutions (SCS) zwei starke Säulen geschaffen, die Wissen, Erfahrung und Innovation miteinander verbinden. Wörtlich übersetzt bedeutet Society „Gemeinschaft“ oder „Vereinigung“. Das Unternehmen, das dieses Konzept bereits seit vielen Jahren in der Humanmedizin erfolgreich etabliert hat, will Wissen teilen, voneinander lernen und die veterinärmedizinische Diagnostik aktiv weiterentwickeln. Während die SCS Society Tierärzt:innen und ihre Praxiserfahrungen mit der VetSeries® in den Mittelpunkt stellt, bietet die SCS Akademie ein strukturiertes Fortbildungsprogramm – von Ärzt:innen für Ärzt:innen. Unter dem Leitgedanken „Beratung. Ausbildung. Fort- und Weiterbildung.“ begleitet SCS neue Anwender:innen von Beginn an und schafft so die Basis für kompetente, sichere und praxisnahe Bildgebung. JUST4VETS wollte mehr über die Idee dahinter, den redaktionellen Ansatz und die zukünftige Entwicklung erfahren – und hat bei Dr. h.c. Markus Hoppe, dem SCS-Geschäftsführer, nachgefragt.

1. Wie greifen diese beiden Formate ineinander – und was war die ursprüngliche Idee dahinter?

Die SCS Society und die SCS Akademie sind bewusst als gemeinsames Ökosystem entwickelt worden und stärken sich gegenseitig. Echte Fälle und Erfahrungen stehen im Mittelpunkt: Die Society dokumentiert reale klinische Anwendungen unserer Bildgebungen, beschreibt Indikationen, Parameter, Diagnosen und Therapien – und legt all dies in einer digitalen Wissensdatenbank ab. So entsteht ein stetig wachsender Bildatlas, der den Erfahrungsschatz aller Anwender:innen bündelt. Die Akademie wiederum nutzt genau dieses Wissen: Fälle, Befunde, Parametrierungen und Workflows bilden die Grundlage für Kurse, Hospitationen und strukturierte Ausbildungen. Es entsteht ein lebendiger Lernkreislauf: Praxiswissen fließt in die Ausbildung – und die Ausbildung bringt neues Praxiswissen hervor.

Die SCS Society und die SCS Akademie sind bewusst als gemeinsames Ökosystem entwickelt worden und stärken sich gegenseitig."

Dr. h. c. Markus Hoppe, SCS Sophisticated Computertomographic Solutions

2. In den Magazinen der SCS Society kommen Tierärzt:innen zu Wort, die die VetSeries® bereits erfolgreich einsetzen. Wie wichtig ist es für Sie, diese Stimmen zu dokumentieren?

Die Stimmen der Anwender:innen sind das Herzstück der SOCIETY. Sie zeigen, was moderne 3D-Bildgebung im realen Praxisalltag wirklich bedeutet: Mehr diagnostische Klarheit, eine sicherere Therapieplanung und Tierhalter:innen, die dankbar sind, weil sie verstehen, was ihren Tieren fehlt. Diese authentischen Erfahrungsberichte dokumentieren einen medizinischen Mehrwert, der sich im klinischen Alltag bewährt und Vertrauen schafft. Jede dokumentierte Erfahrung stärkt die Community, inspiriert andere Praxen und zeigt, was mit moderner Bildgebung möglich ist.

3. Welche Themen stehen dabei aktuell im Fokus – und welche Entwicklungen dürfen Tierärzt:innen in Zukunft erwarten?

Unser Ziel ist es, Tierärzt:innen von Beginn an so zu begleiten, dass sie diagnostische Kompetenz, Sicherheit und Routine in ihren Praxen entwickeln. Bis 2026 entsteht die größte Anwendergemeinschaft für 3D-Bildgebung in der Veterinärmedizin – inklusive eines umfassenden, digitalen und gedruckten Bildatlas, der Orientierung und diagnostische Sicherheit bietet. Perspektivisch werden KI-gestützte Diagnostikmodule hinzukommen, die den Praxisalltag erleichtern und die Qualität der Befundung weiter sichtbar machen.