HUNDERUNDEN #36
Abtauchen. Auftanken.
Als abschließende Aufgabe der HUNDERUNDEN #36 schreibe ich dieses Editorial – ein wahrlich großartiger Moment. Vor allem, weil ich genau weiß, wie viel Schweiß und Herzblut in diese Ausgabe geflossen ist. Bei einer Tasse Espresso sitze ich am Küchentisch, und während ich schreibe, läuft der vergangene Monat wie im Zeitraffer an mir vorbei: Interviews, Termine, Telefonate, Deadlines.
Und mittendrin – diese kleinen, großen Pausen, die in keinem Redaktionskalender standen. Sie haben mir Kraft gegeben, Inspiration geschenkt – und ermöglicht, diese 80 Seiten starke Ausgabe zu gestalten.
Wenn Sie in Berlin sind, besuchen Sie unbedingt die Feuerle Collection. In einem ehemaligen Bunker am Halleschen Ufer, auf 6.000 Quadratmetern, begegnen sich antike südostasiatische Kunst und Gegenwart in ungewöhnlicher Stille. Noch bis Ende November sind dort auch Werke meines Freundes Alexander von Schlieffen zu sehen – für mich ein ganz persönliches Highlight.
Ein weiterer, fast surrealer Ausflug führte mich in den „Bauch“ der Deutzer Brücke. Brückenmusik: 50 Minuten lang hörte ich dort mit einer Handvoll Menschen zeitgenössische Musik – während über uns im 5-Minuten-Takt die Straßenbahnen ratterten.
Und schließlich: Robbie Williams in Gelsenkirchen. Eine volle Arena, pure Energie und große Gefühle. 40.000 Menschen hören von der ersten Sekunde an zu, wenn der 51-Jährige über die Ups & Downs erzählt, singen „Angels“ mit und lassen sich auf beste Weise entertainen. Einziges Manko: „Me and my monkey“ hat er sich fürs nächste Mal aufgespart.
Die kleinen, großen Pausen, die in keinem Redaktionskalender stehen, haben mir Kraft gegeben, diese 80 Seiten starke Ausgabe zu produzieren!".
Es sind diese Momente, in denen ich Energie tanke und Inspiration finde. Und vielleicht auch einen klareren Blick auf das, was wir mit HUNDERUNDEN machen wollen: Geschichten erzählen, Persönlichkeiten vorstellen, „Um-die-Ecke denken“ und Themen aufgreifen, die auch in Ihrer Praxis Wirkung entfalten können.
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen. Und vielleicht nutzen Sie ja den Moment, gießen sich eine Tasse Tee auf und tanken bei der Lektüre dieser Ausgabe auf.
Herzlich, Ihr
Andreas Moll