Qualitätsmanagement mit Herz und Hand: VetQM bringt Struktur in den Praxisalltag

Auf der VÖK-Jahrestagung in Salzburg konnte ich mit Gerd Schmid von VetQM sprechen. Sein Anliegen ist klar: Qualitätsmanagement darf keine trockene Pflichtübung bleiben, sondern soll Tierärzt:innen, Praxismanager:innen und Teams spürbar entlasten – und dabei echte Mehrwerte schaffen. Ein Beispiel ist der kommende Anwendertag in der Tierklinik Rostock: Gemeinsam mit Laboklin wird praxisnah vermittelt, wie saubere Diagnostik, verständliche Handbücher und gute Onboarding-Prozesse den Alltag erleichtern. Der Fokus liegt dabei immer auf Umsetzbarkeit und Austausch – für Tierärzt:innen wie für TFAs.

Für 2026 hat VetQM noch größere Pläne: Ein Führungskräfte-Programm in fünf Modulen richtet sich an die zweite und dritte Leitungsebene. Ziel ist es, junge Führungskräfte zu stärken, ihr Wissen über Motivation und Mitarbeiterführung auszubauen und Erfahrungen in einem geschützten Rahmen zu teilen.

Ein weiteres Herzensthema ist die Arbeitssicherheit: Weil Berufsgenossenschaften in der Tiermedizin verstärkt kontrollieren, bietet VetQM ab 2026 eine zweitägige Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten an – erweitert um praktische Aspekte wie Leiter- und Gerätesicherheit. Hintergrund: Sobald Leitern regelmäßig im Betrieb genutzt werden, schreibt die Berufsgenossenschaft eine geschulte Person vor, die für den sicheren Einsatz verantwortlich ist. Die Erweiterung zum Leiterbeauftragten ist also eine Art „Mini-Schwerpunkt“ innerhalb der Sicherheitsbeauftragten-Ausbildung. Damit wird sichergestellt, dass Unfälle durch falsche Nutzung oder fehlende Kontrolle von Leitern vermieden werden – auch wenn das in einer Tierklinik eher selten klingt, bleibt es eine klare Vorgabe der BG.

Wer mehr über das Fortbildungsangebot wissen will, findet alle Veranstaltungen unter https://vet-qm.de. Fragen beanwortet Gerd Schmid telefonisch (+49 172 8374000) oder per Mail (gerd.schmid@vetqm.com).