Veterinary Focus Modul 3: Ernährungs-assoziierte Erkrankungen

Kurszeitraum: 15.03.2020 - 15.03.2021

E-Learning-Kurs von ATF und Vetion.de in Kooperation mit dem Veterinary Focus von Royal Canin. Dieser E-Learning-Kurs basiert auf dem Studium von 2 Fachartikeln über rasse- und ernährungsassoziierte Erkrankungen sowie die Vitamin-D-Versorgung bei Hunden.

Beitrag 1: Rasse- und ernährungsassoziierte Erkrankungen bei Hunden von Giacomo Biagi, DVM, PhD (Bologna, Italien)

Bei Hunden kennen wir zahlreiche mit der Ernährung assoziierte Erkrankungen. Der vorliegende Artikel fokussiert auf diejenigen, die ausschließlich oder deutlich gehäuft bei einer bestimmten Rasse auftreten. Diese Prädispositionen werden im Praxisalltag häufig übersehen. So sind bestimmte Hunderassen prädisponiert für die Entwicklung spezifischer Harnsteintypen. Zinkmangel sollte bei Dermatitiden bei Hunden nordischer Rassen stets in Betracht gezogen werden. Nordische Rassen können gastrointestinale Symptome aufgrund einer erblich verminderten Fähigkeit zur Stärkeverdauung im Zusammenhang mit einem Mangel an Pankreasamylase entwickeln. Kupferspeicherkrankheiten treten nicht nur bei Bedlington Terriern auf, sondern können auch zahlreiche andere Rassen betreffen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über einige häufige rasseassoziierte Probleme, bei denen die Ernährung eine wichtige Rolle spielen kann.

Beitrag 2: Vitamin D und die Gesundheit des Hundes von Valerie J. Parker DVM, Dipl. ACVIM, Dipl. ACVN (Columbus, Ohio, USA)

Der Vitamin-D Metabolismus ist komplex und wird durch zahlreiche diätetische und hormonelle Faktoren beeinflusst. Valerie Parker frischt in ihrem vorliegenden Artikel biochemische und physiologische Grundkenntnisse über diesen essenziellen Nährstoff mit großem Einfluss auf die Ca-P-Homöstase auf und erläutert weitere wichtige Effekte von Vitamin D auf die Gesundheit des Hundes, bezogen auf unterschiedliche Krankheitsbilder. Herausforderungen ergeben sich bei der Beurteilung des Vitamin D Status zum einen aufgrund der mangelnden Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit unterschiedlichen Messmethoden als auch aufgrund der Tatsache, dass die diätetische Vitamin-D-Aufnahme keinen eindeutigen Rückschluss auf den Vitamin-D-Status eines individuellen Hundes zulässt.